Kooperation mit Boloni in China

Boloni Home Decor (Peking) Co., Ltd., von seinem Präsidenten CaiMing geleitetes joint-venture des chinesischen Unternehmens Kebao mit der italienischen Firma Boloni, hat sich zum chinesischen Marktführer für gehobenes Küchen- und Bad- Design entwickelt. Westliches know-how hat am chinesischen Markt einen hohen Stellenwert. Nach westlichen oder gar deutschen Standards arbeitende Unternehmen genießen großes Vertrauen.

In engem Austausch mit dem deutschen Architekten Steffen Gies, General Engineer Boloni Home Decor (Peking) Co., Ltd., berät Burkhard Jung, Geschäftsführer und Inhaber der deutschen Junbau-Tellmach GmbH, die chinesische Boloni-Tochter Tellmach - Deutscher Standard, die für Boloni deutsche Qualitäts-Maßstäbe auf dem chinesischen Markt etabliert.

Vorstellung:

Boloni Home Decor (Peking) Co., Ltd.

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Boloni wurde im Oktober 1992 von CaiMing (Frank Cai) in Peking unter dem damaligen Namen Kebao gegründet. CaiMing war einer der ersten, die westliche Küchen und Einbaugeräte nach China brachten. Im Oktober 2001 entstand ein joint-venture mit der italienischen Firma Boloni mit Firmensitz in Brescia im Norden Italiens.

Gemeinsam haben sich Kebao & Boloni zum führenden Küchenhersteller in China entwickelt. Der Name Boloni steht in China für hochwertige Küchen mit italienischem Design. Die Firma hat hier einen Marktanteil von 30% des mittleren bis gehobenen Kundenstammes. Mit Hilfe des bekannten Designers Lino Codato haben Kebao & Boloni die westliche Art und Weise der Küche mit dem Motto „Living in Kitchen“ (Leben in der Küche) in China entwickelt.

Seit August 2002 Mitglied im italienischen "Pannello Ecologico", trägt Boloni durch selbst auferlegte soziale Verpflichtungen und eine modifizierte Produktionsweise zum Schutz von Atmosphäre und Umwelt bei. Boloni setzt sich verstärkt für umweltschonende Maßnahmen ein und hat in China schon über 600 Millionen Bäume gepflanzt.

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Im Jahr 2003 wurde Bolonis Küchenherstellung zertifiziert nach ISO 9001. Gegen Ende des gleichen Jahres schloss die Firma die Entwicklung seiner Innentüren ab, die sich seit der Markteinführung Anfang 2004 sehr erfolgreich verkaufen.

2004 wurden weitere Produktprogramme entwickelt, die in eigenen Fabriken hergestellt werden. Dazu gehören Badezimmer-Einrichtungen, Möbel, Sofas, diverse Stoffprodukte, Holz- und Laminatfußböden sowie Lampen aller Art.

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Nicht zuletzt entwickelte sich im Jahre 2004 in Zusammenarbeit mit der deutschen Baufima Junbau die Bauabteilung der Firma Boloni, die seit Anfang 2005 als eigenständige Firma mit dem Namen Boloni Qijiang Interior Decoration Company Ltd. Um- und Ausbau betreibt. Der qualitativ sehr hochwertige Ausbaustandard wird unter dem Namen "Tellmach – Deutscher Standard" in China vermarktet und besteht aus einer Kooperation der Junbau-Tellmach Deutschland und Boloni China. Vor Ort in Peking wurde das „Tellmach China Technology Center“ gegründet, das von dem deutschen Architekten und Ingenieur Steffen Gies geleitet wird.

Im Zuge der Weiterentwicklung wurde 2005 die Firma Kebao & Boloni zu Boloni Home Decor umbenannt. Im selben Jahr eröffnete Boloni seinen ersten Mega Store mit 8.000 qm Austellungsfläche in der Nähe des Headquarters im Nord-Osten Pekings. Die für China völlig neue Art des Raumkonzeptes und der Nutzung war von Anfang an sehr erfolgreich.

Mit RWK Küchen aus Deutschland hat sich Boloni Anfang 2005 mit einem starken Partner zusammengeschlossen. Der Hauptnutzen dieser Kooperation liegt für RWK in der Erschließung des chinesischen Marktes und für Boloni in einer weiteren Qualitätsverbesserung. Deutsche Küchenspezialisten und Produktionsleiter führen seitdem die Produktion und Weiterentwicklung der Fabriken in Peking, um das Motto Bolonis "Italienisches Design – Deutsche Qualität – Made in China" in die Tat umzusetzen.

Ein weiterer grosser Schritt in Bolonis beispielhafter Entwicklung war im selben Jahr die Annahme eines Investments der Lenovo Gruppe, die seitdem die Geschäftsführung Bolonis unterstützt.

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Im Jahr 2006 entwickelte sich unter dem High End Label Tellmach ein Internationales Design Studio, in dem Designer aus Deutschland, Italien und Japan an Projekten zusammenarbeiten, die dann von der Bauabteilung Bolonis in die Tat umgesetzt werden.

Im selben Jahr wurde der zweite Mega Store mit 8.000 qm in Shanghai eröffnet, der auf demselben Konzept wie die Austellung in Peking basiert.

Seit Anfang 2007 entwickelt Boloni Design- und Ausbauvarianten unter seinem alten Namen Kebao für den recht einfachen Standard, um auch im unteren Mittelsegment in China Marktanteile zu erobern. Durch diese Strategie und Produktvielfalt ist es Boloni als einziger Firma Chinas möglich, den mittleren und gehobenen Markt mit einer „total solution“ - einer Art schlüsselfertigen Ausbaus - zu bedienen.

Im März 2007 erfolgt die Grundsteinlegung einer neuen Produktionstätte im Süden Pekings. Geplant ist dort die Zusammenlegung der drei dortigen Produktionsstandorte auf einer Fläche von über 90.000 qm.

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Boloni unterhält neben seinen „Flag-Showrooms“ weitere 30 Outlets in allen führenden Einrichtungszentren in Peking. Diese intensive Marketing- strategie soll auf verschiedene Großstädte Chinas ausgeweitet werden. Tochterfirmen entstehen unter anderem in Shanghai, Guangzhou, Shenzhen, Nanjing und Hongzhou. Boloni ist in 62 Städten in China mit 200 Outlets und einer insgesamten Austellungsfläche von über 70.000 qm präsent. Bis 2010 soll diese Anzahl auf 21 Tochterfirmen und 120 Städte mit 500 Outlets ausgeweitet werden. International ist Boloni Home Decor auf den Märkten in Japan, Neuseeland, Südafrika, Schweiz, Schweden, Spanien und den USA vertreten. Mit seinen 3.500 festen Mitarbeitern und einem Umsatz von über 70 Millionen Euro im Jahr 2006 wird Boloni Home Decor schon bald zu den führenden global tätigen Industriefirmen gehören.


(Text und Fotos: Boloni)

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